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Stadt Reichelsheim in der Wetterau
Zum Rathaus 1 · 61203 Reichelsheim · Telefon: 06035 1001-0

Reichelsheimer Impf - "Taxi"

Stadt organisiert Fahrdienst ins Impfzentrum

Den Veröffentlichungen des Wetteraukreises sowie des Landes ist zu entnehmen, dass am 19. Januar die ersten fünf Impfzentren in Hessen eröffnen sollen – Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Personen, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, können ab dem 12. Januar einen Termin für die persönliche Schutzimpfung vereinbaren.  Zu dieser Gruppe zählen in erster Linie Bürgerinnen und Bürger ab dem 80. Lebensjahr, die nicht in einem Alten- und Pflegeheim leben.

 
Die Stadt Reichelsheim bietet dieser Gruppe einen Transfer in das nächstgelegene Impfzentrum an. „Wer einen Termin im Impfzentrum vereinbart hat und keine Möglichkeit im Verwandten- und Bekanntenkreis sieht, dort hingebracht zu werden, kann sich an die Stadtverwaltung wenden“, erklärt Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst.

Ansprechpartnerin ist Sabine Tinz, die unter der Telefonnummer 06035 / 1001-43 sowie per E-Mail an buergerhilfe@stadt-reichelsheim.de erreichbar ist.  
 
In einem Kleinbus der Stadt werde jeweils ausschließlich eine Person befördert, die während der Fahrt eine FPP2 Maske tragen müsse und mit großem Abstand zum Fahrer sitze. Befördert würden nur Personen, die kein Fieber und keinerlei Verdacht auf eine Infektion aufweisen. Vor der Fahrt gelte es, Hände zu waschen und zu desinfizieren.  „Diese Maßnahmen sind zum Schutze der Gesundheit aller – der Fahrer und der Mitfahrenden“, so Herget-Umsonst.
  
„Gerade Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und deren Familienmitglieder nicht verfügbar sind, brauchen einen Fahrdienst zum Impfzentrum. Jeder muss die Möglichkeit erhalten, wenn er dies wünscht, geimpft zu werden“, sagt die Bürgermeisterin.
 
„Wir werden zur Unterstützung des städtischen Angebotes auch das Netzwerk der im Frühjahr bereits gegründete ‚Bürgerhilfe Reichelsheim‘ nutzen. Das damals geschaffene Hilfsangebot ist ein wichtiger Pfeiler. Neue Helferinnen und Helfer sind jederzeit willkommen. Es tut gut, zu sehen, wie viele Menschen vor Ort helfen möchten und sich in der Pandemie solidarisch zeigen“, lobt Herget-Umsonst. „In unseren Stadtteilen gibt es eine gut funktionierende Nachbarschaftshilfe. Viele sind bestens umsorgt. Wir möchten diejenigen unterstützen, die es nicht sind und in dieser schwierigen Situation keinen zurücklassen“.  
Die Terminvergabe für Impfungen verläuft telefonisch über 116 117 oder über die Internetplattform Impfterminservice.de.
 
Weder die Stadtverwaltung noch das Gesundheitsamt des Wetteraukreises kann Impftermine vergeben. Sobald das Impfzentrum in Büdingen eröffnet wird, wird der Transfer zu diesem Standort erfolgen.
Die Fahrten nach Gießen stellen lediglich eine Übergangslösung dar.
 
„Es wäre sehr wünschenswert, wenn die Landesregierung über eine finanzielle Unterstützung bei der Organisation des Fahrdienstes nachdenken würde. Es darf nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit einer Kommune abhängen, ob man sich solidarische Projekte, wie dieses, leisten kann“, so Herget-Umsonst abschließend.  
Ausführliche Informationen rund um das Thema Impfen erteilt die Hessische Landesregierung. 

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